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Expansion dank Windel-Mathematik

Wie ein Kugelfisch moderne Gesellschaftsmodelle unterstützt

Bülach im Zürcher Unterland, morgens um 7.45 Uhr: Der dreijährige Miglio wird von seiner Mutter an der Tür zum Gruppenraum der «Tiger» verabschiedet und taucht sofort ein in eine muntere Kinderschar. Tränen gibt es schon länger nicht mehr, darüber ist die Mutter und Start-up-Unternehmerin froh. Sie ist momentan zu Hause, weil Miglio vor einigen Monaten ein Brüderchen bekommen hat. Die ehemalige Lufthansa-Managerin ist froh um das Krippenangebot, das ihr ermöglicht, den für Herbst 2014 geplanten Markteintritt der eigenen Firma voranzutreiben. «Wir sind glücklich, dass es unserem Sohn bei Fugu wohl ist. Das Angebot ermöglicht meinem Mann und mir, dass wir Arbeit und Familie genau so gestalten können, wie wir uns das vorstellen», erklärt die sympathische junge Frau. Mit Blick auf den Kleinsten in ihrem Arm fügt sie sogleich an: «Miglio freut sich schon, wenn auch sein kleiner Bruder bei Fugu einziehen wird.»

Die Junisonne spiegelt sich in der Alufassade des neuen zweistöckigen Hauses mit der grossen Bahnhofsuhr, die Fenster sind mit farbigen Tieren bemalt. Hier herrschen die Kleinen. Und zwar nur die Kleinen. Die Kinderkrippe Fugu in Bülach ist die Erste des gleichnamigen Unternehmens, die ein eigens dafür gebautes Haus bespielen darf. Der Name bezieht sich auf den japanischen Kugelfisch. Gegründet hat Fugu André Bürgi, Unternehmer und selbst zweifacher Familienvater. «Es ist ein grosses Privileg, dass wir das hier verwirklichen konnten und damit einen wichtigen Beitrag zu neuen Arbeits- und Familienmodellen leisten können», erklärt er nicht ohne Stolz. Denn die Fugu-Kindertagesstätten expandieren sehr erfolgreich. Mittlerweile gibt es Ableger der Bülacher Krippe in Zürich, Winterthur, Glattbrugg, Dübendorf und Regensdorf. Gemeinsam betreuen diese rund 300 Kinder.

Eine Branche mit viel Potenzial

Bürgi führt die Krippen mit seiner Frau Anja und zwei Geschäftspartnern, mittlerweile haben sie in den zwölf Jahren seit der Gründung der ersten Fugu-Krippe 100 Vollzeitstellen geschaffen. Diese beachtliche Zahl zeigt das enorme Wachstumspotenzial der Branche. Das Unternehmen bietet nicht weniger als 17 Lehrstellen an. Für Bürgi ein wichtiges Anliegen: «Wir leisten mit den Lehrstellen auch einen Beitrag zur Weiterentwicklung der Branche.» Die Atmosphäre in den hellen, ordentlichen Gruppenräumen ist warm und herzlich, egal ob man den Kopf bei den «Bären», «Tigern» oder «Fröschen», wie einige der Gruppen heissen, reinsteckt. «Für die Kinder sind neben den Betreuerinnen nur drei Dinge wichtig: sind meine ‹Gspänlis› da, sind die Spielsachen gut, ist das Essen fein», so Bürgi. Ein tolles Gebäude, zentrale Lage, sympathische Betreuung und gute Kommunikation durch das Management seien hingegen wichtige Kriterien für die Eltern.

Bei Fugu in Bülach sind die jungen Gäste in fünf Gruppen eingeteilt: zwei davon mit je sieben Kleinkindern bis 24 Monate, zwei Gruppen mit je elf bis zum Kindergartenalter und eine gemischte Gruppe. Der Tagesablauf ist überall fix festgelegt: Ab 6.45 Uhr trudeln die Kleinen ein, um 8.30 Uhr gibt es Znüni, das Mittagessen wird um 11.15 Uhr von der hauseigenen Köchin zubereitet, dann ist Mittagsschlaf angesagt. Jede Gruppe hat einen separaten Schlafraum, jedes Kind seinen bevorzugten Platz auf einer Matte, im Bettchen oder in der kleinen Hängematte. Im Nachmittagsprogramm ist ein gesundes Zvieri integriert und bis um 18.00 Uhr werden alle von ihren Eltern abgeholt. Verantwortlich für das immer wechselnde Aktivitätenprogramm sind die Gruppenleiterinnen und ihre Mitbetreuerinnen, Lehrlinge und Praktikanten. Sie organisieren auch den monatlichen Ausflug, den jede Gruppe macht – und sie sind verpflichtet, jeden Tag einmal mit den Kindern raus an die frische Luft zu gehen. Ansonsten sind die Gruppenleiterinnen frei in der Gestaltung der täglichen Programme.

Detailplanung ist alles

Eine Krippe kann verschiedene Dinge bieten, die das Kind zu Hause nicht hat. So lernen die Kleinen sehr früh, wie sie sich in einer Gruppe verhalten sollten, schauen von den Gleichaltrigen ab und profitieren von pädagogischen Profis. Die herzlichen Betreuerinnen, die aus jedem «Bächli» wieder ein «Lächli» zaubern können, machen es den Eltern einfach, ihre Kinder für einen bis fünf Tage pro Woche in die Obhut von Fugu zu geben. «Dank unserem Angebot können rund 250 Elternteile im Erwerbsleben bleiben und einen Beitrag leisten zur wirtschaftlichen Entwicklung unseres Landes», betont André Bürgi.

Der Erfolg des Modells bedinge allerdings eine unternehmerische Planung bis ins letzte Detail. «Nur so können wir dem Kunden mehr bieten und gleichzeitig rentabel sein.» Denn rentieren tue längst nicht jede Krippe. Im Gegenteil: «Viele müssen nach kurzer Zeit wieder schliessen oder die Krippenleiter zahlen drauf.» Das habe verschiedene Ursachen. Einerseits sind laut Bürgi die politischen Auflagen für den immer noch jungen Wirtschaftszweig teilweise absurd und realitätsfremd. Er hofft, dass die Rahmenbedingungen der momentan überregulierten Branche sich in den nächsten Jahren verbessern, denn «mit unserem Angebot leisten wir nicht nur einen Beitrag zu qualitativem Wachstum, sondern ermöglichen auch, dass die gesellschaftlichen Veränderungen im Bereich Familie und flexibles Arbeiten gelebt werden können. Ausserdem helfen die Krippenangebote, dass Alleinerziehende im Arbeitsprozess eingebunden bleiben und weniger finanzielle Leistungen vom Staat beziehen müssen.»

Leidenschaft ist nur die halbe Miete

Andererseits fehlt es den Krippenleitern oftmals am Flair für Zahlen. Wer nicht knallhart rechne, der gehe unter. So muss wie in einer anderen Firma auch clever eingekauft werden. Bürgi nennt ein Beispiel: In seinen sieben Krippen werden pro Monat 8000 Windeln gebraucht, diese kosten im Detailhandel pro Stück rund 60 Rappen. Er kauft die Windeln mittlerweile für 20 Rappen ein, wodurch er pro Monat rund 3000 Franken spart. Ähnlich läuft es auch beim Einkauf des Essens – ohne Rechnen und Handeln funktioniert es nicht.

Zwar ist ihm die Leidenschaft für Kinder ein wichtiger Antrieb, gleichzeitig zähle aber unternehmerisches Handeln ebenso viel. Mit dieser Maxime stösst er nicht überall auf Verständnis. Manch einer denke, eine solche Tätigkeit solle man aus reiner Freude betreiben. «Aber davon lebt weder der Bankangestellte noch der Schreiner», unterstreicht Bürgi. «Viele Leute verstehen nicht, dass es ein Geschäft ist wie jedes andere auch. Ich muss und will Gewinn erwirtschaften, um wachsen und weiter investieren zu können. Nur so kann ich unsere Dienstleistung laufend verbessern.»

Mit solchen Gedanken muss sich der kleine Miglio zum Glück noch nicht beschäftigen. Er hat den ganzen Tag gespielt, gesungen, gebastelt, ist herumgetollt – und wird den Vater, der ihn bald abholt, auf dem ganzen Heimweg mit den Geschichten seiner Abenteuer bestens unterhalten.

Mehr Informationen: www.kitafugu.ch

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