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Die runde Sache mit dem Velo

Wie Pro Velo Schweizerinnen und Schweizer erfolgreich aufs Fahrrad umsattelt

Liene Millere schaut aus, als würde sie die Alpe d’Huez in Angriff nehmen. Hauteng liegt das Neoprenshirt an ihrem Körper, die Haare hat sie straff zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden. Aufrecht stützt sich die junge Frau auf den Lenker ihres roten Velos und tritt kräftig in die Pedalen. Sie zieht vorbei an den Trams, Autos, Stadtbussen und Fussgängern quer durch Bern, bis sie plötzlich scharf in den Hirschengraben abbiegt. Hier stellt sie ihr Fahrrad ab und eilt in den Beck Glatz.

Die junge Lettin arbeitet dort hinter der Theke und verkauft frisches Brot, süsse Pralinés und die stadtbekannten Mandelbärli. Beck Glatz ist eines von 1600 Unternehmen, die an der Aktion «bike to work» teilnehmen. In der ganzen Schweiz buhlen Firmen in diesem Wettbewerb um den Sieg. Ziel ist es, dass ihre Mitarbeitenden an mindestens der Hälfte aller Tage im Juni mit dem Velo zur Arbeit kommen. Der Wettbewerb kommt gut an bei den Leuten. «Voll geil» findet ihn jedenfalls Liene Millere.

Das Büro wurde zu klein

Gut zehn Fahrminuten entfernt von der Bäckerei sitzt Marianne Fässler in ihrem Büro am Nordring. Sie ist stellvertretende Geschäftsführerin von Pro Velo, dem Verein, der hinter «bike to work» steht. Pro Velo setzt sich dafür ein, dass mehr Leute Velo fahren – «und zwar sicher, komfortabel und lustvoll», sagt Fässler. Der Verein ist im Aufschwung, verzeichnet überall Wachstum – angefangen bei den Mitgliedern. Inzwischen gehören ihm 33 500 Menschen an. In Bern musste der Verein kürzlich umziehen, weil er mittlerweile 13 Mitarbeitende beschäftigen kann.

Schweizerinnen und Schweizer legen pro Jahr immer grössere Strecken zurück. Und je besser es den Menschen geht, je grösser der Wohlstand ist, desto individueller unterwegs und gesünder wollen sie sein. Das Fahrrad bietet beides. «Mit dem Velo ist man an keinen Fahrplan gebunden und kann den Staus entgehen», erklärt Fässler. Pro Velo strebt mit seinem Angebot an, dass die Schweizer bequem aufs Fahrrad umsatteln können. Wichtig dabei ist, dass sich das Velofahren reibungslos in den übrigen Nahverkehr eingliedern lässt. Das Stichwort hier lautet «kombinierte Mobilität», also die intelligente Verknüpfung der verschiedenen Verkehrsmittel. Das verfolgt Pro Velo zum Beispiel mit dem Forum bikesharing Schweiz.

«Mehr Schulen, mehr Klassen, mehr Lust am Velofahren»

Seit 2009 gibt es in verschiedenen Schweizer Städten Bikesharing-Stationen. So kann zum Beispiel ein Pendler mit dem Zug in die Stadt fahren, sich dort ein Zweirad ausleihen und mit diesem zur Station in der Nähe seines Arbeitsplatzes radeln. Das entlastet einerseits die vollen Trams und andererseits die stark ausgelasteten Abstellanlagen an den Bahnhöfen. PubliBike, Velospot und nextbike heissen die drei Anbieter, die diese zusammen mit Behörden, Firmen, Tourismus- oder Studentenorganisationen aufgebaut haben. Das Forum bikesharing organisiert Infotreffen, an denen sich diese Anspruchsgruppen austauschen und absprechen können. Dort treten auch Experten auf und stellen einerseits Systeme aus ausländischen Städten vor – jenes in Paris gilt beim bikesharing als Vorreiter und Paradebeispiel. Andererseits sprechen sie über aktuelle Entwicklungen wie zum Beispiel den SwissPass der SBB. Mit dieser Chipkarte werden Kunden ab 2015 unter anderem ihr Bahnbillett und zugleich das Velo bei PubliBike beziehen können. Das Forum arbeitet zurzeit daran, dass die SBB die Velodienstleistungen beim SwissPass weiter ausbauen werden.

Des Weiteren bietet Pro Velo Kurse an, die den Teilnehmenden mehr Spass und Sicherheit am Fahrrad vermitteln. Und der Verein zollt mit der Auszeichnung «Prix Velo» Betrieben, Organisationen und Städten Anerkennung, die sich besonders fürs Radfahren engagieren. Mitarbeitende von Pro Velo haben Bücher und Broschüren über die schönsten Velotouren in der Schweiz geschrieben – und natürlich versuchen sie bei Politikern und Behörden, eine bessere Veloführung durch die Städte und Dörfer, breitere Velostreifen und mehr Radwege zu erwirken. Und mit «bike2school» will der Verein auch Kindern das Fahrradfahren näherbringen. «Mehr Schulen, mehr Klassen, mehr Lust am Velofahren», laute hier die Devise, betont Fässler.

Den Kindern kommt es zugute

«Bike to work» hat sich mittlerweile zum Flaggschiff von Pro Velo entwickelt. Von Jahr zu Jahr machen mehr Unternehmen mit und zahlen die Teilnahmegebühr – den Erlös daraus kann Pro Velo wiederum für andere Projekte einsetzen. «Bike to work» lohnt sich auch für die Mitarbeitenden von Thomas Glatz, der die Geschäfte der gleichnamigen Bäckerei führt. Als Ansporn zahlt der Unternehmer jedem Angestellten einen Franken pro Kilometer, den er während des Wettbewerbs mit dem Velo zurücklegt. Denn der Hintergedanke der Veloaktion greift wie ein Rad ins andere bei der Bäckerei. Nachhaltigkeit ist fester Bestandteil der Unternehmensstrategie – in ökologischer wie sozialer Hinsicht, bei den Produkten und der Belegschaft. Das Velo verbraucht keinen Treibstoff und der Wettbewerb schweisst das Team zusammen. Und die Bäckerei fährt gut mit dieser Ausrichtung: Der Umsatz wächst von Jahr zu Jahr – genauso wie die Anzahl Kilometer, die die Mitarbeitenden jährlich auf dem Velo zurücklegen. 2013 sind 122 Angestellte von Glatz aufs Rad gestiegen und haben gemeinsam 11 500 Kilometer abgestrampelt.

Besonders gerne erzählt Thomas Glatz die Geschichte eines dieser 122 Angestellten. Auch bei Regen stieg der spanische Mitarbeiter in die Radlerhosen und schaffte in einem Monat 580 Kilometer. Über die 580 Franken freuen konnten sich wiederum seine Kinder: Denn denen hatte er versprochen, sie mit dem Gewinn in die Ferien einzuladen. Und zwar in einen Vergnügungspark – für einmal ohne Velo.

Mehr Informationen: www.pro-velo.ch, www.mandelbaerli.ch

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