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Technisch immer einen Schritt voraus

Wie Röntgendetektoren aus Baden den Weltmarkt erobern.

In Zeiten, in denen wir uns alle immer mal wieder die Zähne oder andere Körperteile durchleuchten lassen, scheint die Messung von Röntgenstrahlen keine grosse Sache mehr zu sein. Was aber, wenn die Strahlung um ein x-faches stärker ist – so stark, dass damit die Zusammensetzung eines einzelnen Moleküls präzis erforscht werden kann? Solche Strahlung erzeugt beispielsweise die Swiss Light Source am Paul Scherrer Institut (PSI) in Villigen. In der riesigen Anlage werden stark gebündelte Photonenstrahlen mit hoher Intensität erzeugt – milliardenfach stärker als normales, sichtbares Tageslicht. Um diese enorme Leistungsfähigkeit überhaupt wissenschaftlich nutzen zu können, braucht es ebenso leistungsfähige Messgeräte. Und genau diese Herausforderung ist der Ursprung von Dectris – einer jungen Aargauer Firma, die in den letzten acht Jahren den Weltmarkt für hochauflösende Röntgendetektoren erobert hat.

Nach zehn Tagen die erste Bestellung

CEO Christian Brönnimann hat die Erfolgsgeschichte von Anfang an begleitet und massgeblich geprägt. Zunächst 15 Jahre lang als Projektleiter am PSI. Dann als treibende Kraft hinter dem Spin-off, aus dem mittlerweile ein Unternehmen mit über 60 Angestellten geworden ist. Für den Physiker war der Schritt in die Privatwirtschaft eine Umstellung, aber das am PSI begonnene Projekt sei schon zuvor eine riesige Herausforderung gewesen. «Natürlich musste ich nun alles auf eine Karte setzen.» Diese Karte hiess «Pilatus» und war der am PSI entwickelte Detektor, der nun serienmässig hergestellt und weltweit vermarktet werden sollte. «Wir verschickten die ersten Offerten und erhielten bereits nach zehn Tagen eine Bestellung», schaut Brönnimann zurück. Dazu muss man wissen, dass der Preis für einen Pilatus-Detektor im sechs- bis siebenstelligen Bereich liegt. Trotzdem wollten die meisten der weltweit rund 50 Institutionen, die eine sogenannte Synchrotron-Forschungsanlage betreiben, möglichst umgehend einen solchen Detektor haben. Bis 2010 konnte Dectris den Umsatz Jahr für Jahr nahezu verdoppeln.

Den Kern der innovativen Produkte bilden Silizium-Sensoren, die mit jeweils 16 hoch leistungsfähigen Chips hinterlegt werden. Hinzu kommt die passende Software, um die gewaltigen Datenmengen – bis zu 40 Gigabit pro Sekunde – überhaupt verarbeiten zu können. Produziert werden die Geräte von A bis Z am Firmensitz in Baden. Obwohl im Hightechbereich tätig, bestehen bei Dectris viele Schritte aus manueller oder halbmanueller Arbeit. Die Produktion eines grossen Detektors dauert vier bis fünf Monate. «Zusammengebaut ist er zwar in einer Woche», erklärt Brönnimann, «doch die Kalibrierung mit allen nötigen Tests ist sehr zeitintensiv.» Seine Firma stellt aktuell rund 200 Geräte pro Jahr her – und platzt dabei aus allen Nähten. Per Ende 2015 wird sie deshalb in einen Neubau in Baden-Dättwil umziehen.

Vorstoss in neue Märkte

Trotz dieser beeindruckenden Entwicklung musste Dectris nach der Euphorie der ersten Jahre zunächst etwas zurückstecken. Der Weltmarkt für wissenschaftliche Anwendungen ist begrenzt, und um in anderen Bereichen Fuss zu fassen, musste man zunächst wieder mehr in die Entwicklung investieren. «Diese Phase durchlebt wahrscheinlich jedes Start-up», vermutet Brönnimann. Für ihn fiel sie leider genau mit der Währungskrise von 2010 zusammen. Die richtige Antwort bestand einerseits aus noch leistungsfähigeren Detektoren, andererseits aus einer neuen Produktlinie für industrielle Anwendungen. Beispielsweise als Bestandteil von Analysegeräten, die für Qualitätskontrollen eingesetzt werden. 2013 gelang dem Unternehmen die Trendumkehr – mit den durchgängig nach Schweizer Berggipfeln benannten Produkten (Pilatus, Eiger, Mythen) fand man auf den Erfolgspfad zurück. «Eine Chance haben wir nur, wenn wir effizient produzieren sowie eine bessere Qualität und einen technologischen Vorsprung anbieten können», erklärt Brönnimann die Strategie. Das nächste Feld, in das er mit Dectris vorstossen will, sind medizinische Anwendungen, beispielsweise im Bereich der Computertomografie.

„Wir wollen und werden weiter wachsen“

Um sich auch in Zukunft mit Innovationen behaupten zu können, betreibt Dectris eine eigene Entwicklungsabteilung, arbeitet aber auch eng mit dem PSI zusammen und pflegt Kooperationen mit der ETH Zürich oder der Fachhochschule Nordwestschweiz. Eine grosse Herausforderung bleibt aber die Rekrutierung von genügend Fachkräften. Investitionen in die Ausbildung seien daher enorm wichtig, erklärt der CEO. Dectris bildet nicht nur selbst zwei Lehrlinge aus, sondern schickt seine Angestellten auch immer wieder in Weiterbildungen. «Es bleibt aber eine ständige Herausforderung, in der Schweiz genügend Ingenieure, Informatiker und Physiker zu finden.» Auch Dectris sei darauf angewiesen, Spezialisten aus dem Ausland rekrutieren zu können, «denn wir wollen und werden weiter wachsen».

Die Region profitiert davon gleich mehrfach. Nicht nur erhält das PSI im nahen Villigen für jedes verkaufte Dectris-Gerät Lizenzgebühren und kann damit weitere Forschungsaktivitäten finanzieren. Auch bei mehreren regionalen Zulieferbetrieben konnten dank der Badener Erfolgsgeschichte neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Und geht es nach Brönnimann, so hat diese Geschichte gerade erst begonnen.

Mehr Informationen: www.dectris.com

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